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Entstehung des Faszienbooms, so als hätte es diese noch nie gegeben…

Erst 2007 in Boston beim Faszienkongress wurde das Thema en vouge, unter Führung der Anatomieprofessorin CARLA STECCO (Uni Padua), die den ersten Faszienanatomieatlas veröffentlichte. Weiters Dr. Robert Schleipp (Uni Ulm) der inzwischen zum internationalen Networker in Sachen Faszien avancierte (kommt als Körpertherapeut aus der Rolfer und Feldenkraisecke).

Bewegung – Was ist das eigentlich, wie entsteht Bewegung im Körper?

Wir bestehen aus einem passiven Bewegungsapparat – Skelett/Knochen, Gelenke/Knorpel/ Bänder und Bandscheiben und aus einem aktiven Bewegungsapparat – Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden, Schleimbeutel und Faszien.

Der passive Teil ist quasi unsere Hardware, der aktive Apparat ist die Software, über die das Nerbvensystem mittels Storm bzw. bioelektrischen Impulsen gesteuert wird.

Unser Nervensystem wird definiert bzw. unterschieden:

einerseits durch die LAGE:

das ist das Zentrale NS = Gehirn und Rückenmark

das Periphere NS = alle Nerven außerhalb des ZNS = Nervenfasern in Bündel, die mit unseren Organen und dem ZNS vernetzt sind.

andererseits durch die FUNKTION:

das Somatische/willkürliche NS – steuert Funktionen, die wir willentlich beeinflussen können, wie zBsp Mimik, Gestik, Bewegung.

das Vegetative /unwillkürliche  NS – steuert unbewusste Vorgänge im Körper, zBsp. Organfunktionen, Körpertemperatur, Stoffwechsel, Atmung.

Wozu haben wir das ?

Der Mensch hat sich im Zuge der Evolution vor ca. 2 Mio Jahren entschlossen, dass er sich aufrecht bewegen will, was ja wesentlich schwieriger ist, als am Boden auf allen Vieren zu kriechen.

Das heißt, wir müssen schauen, dass wir immer im Gleichgewicht sind.

Die Evolution hat uns die schweren Organe nach unten in den Rumpf verlegt für einen tiefen Schwerpunkt und daher höhere Stabilität, die leichteren Organe (Lunge, Herz) wurden oberhalb platziert und ganz mittig oben drauf haben wir den Kopf bekommen.

Das heißt, perfekt ausbalanciert können wir stehen, wenn sich Rumpf und Kopf in einer „Dochtlinie“ wie bei einer Kerze befinden.

Wenn da nicht die Erdanziehungskraft und Stoßkräfte (wie zBsp. beim Gehen) wären.Wir müssen (sogar im blossen Stehen) ständig ausbalancieren, deshalb ist unsere Statik dynamisch und beweglich gestaltet.

Wir haben eine bogenförmige Wirbelsäule, die axiale Kräfte elastisch abfedern kann. Innerhalb unseres Körpers gibt es, ähnlich wie bei einem Zelt, Befestigungen, wo Zug und Loslassen sich ständig die Waage halten und gegeneinander ausgeglichen werden um unsere Balance zu halten.

Der Grundbaustoff, aus dem fast alle unsere Strukturen des Bewegungsapparates bestehen und der diese Flexibilität und Dynamik erlaubt, ist ein Protein namens Kollagen, sprich Eiweiß.

Wenn wir aus unseren Knochen alle Mineralien (wie Kalzium) entfernen, bleibt ein bindegewebsartiges Gerüst, eine netzartige weiche Matrix bestehen.

Und da kommen wir wieder über das Kollagen zu unseren Faszien.

Aufgrund des hohen Kollagengehaltes wurden den Faszien hauptsächlich nur stabilisierende Eigenschaften zugeordnet, denn durch ihre enge Verbindung und Verflechtung mit Muskeln, Sehnen, Knochen und Organe waren und sind sie das Bindegewebe schlechthin.

Doch bevor wir zu den Funktionen kommen, schauen wir uns einmal die Bausteine an, aus denen die Faszien bestehen.

1) Kollagen – sind recht feste Fasern, werden auch als Gerüsteiweiße oder Strukturproteine bezeichnet, weil sie uns und auch allen Wirbeltieren die Form geben. Wie schon gesagt, aus Ihnen gehen auch die Knochen hervor, die ihre Festigkeit erst durch die Einlagerung von Mineralstoffen erhalten. Diese Kollagenfasern habnen 2 herausragende mechanische Eigenschaften – sie sind leicht dehnbar, aber doch sehr reißfest.

Ihre zugfestigkeit ist höher als die von Stahl !

2) Elastin – das zweite Faserelement, ist besonders dehnbar. Bei Zug können sich die Fasern auf bis zu 150 % ausdehnen und wieder in ihre alte Form zurückkehren. Die Dehnbarkeit ist besonders wichtig bei Körperteilen, die stark ihre Form verändern (Blase, Haut z.Bsp.).

Es ist jedoch nicht Elastin, das für die Speicherung der Bewegungsenergie, für die Schnell/Katapultkraft verantwortlich ist – das sind die Kollagenfasern. Elastin ist eher vergleichbar mit einem Kaugummi, während die Kollagenfasern die gespannten Stahlfedern sind.

3) Bindegewebszellen/ Fibroplasten – sie produzieren die Fasern von 1) und 2) und zwar in der Menge, wie sie gerade gebraucht werden von der entsprechenden Umgebung. Bei starkem Muskeltraining stellen sie mehr Fasern her, damit der Muskel wachsen kann.

Es dauert zwischen 7-14 Monate, bis alle alten Fasern durch neue ersetzt sind.

Weiters produzieren sie noch Botenstoffe, mit denen sie mit den anderen Zellen kommunizieren.

4) Matrix oder Grundsubstanz – die die Faserstoffe und Bindegewebszellen umgibt und in der die Fasern und Botenstoffe auch transportiert werden, besteht hauptsächlich aus Wasser und ist für den Zellstoffwechsel entscheidend. Ein ganz wichtiger Bestandteil ist das Hyaluronan, unter Hyaluronsäure bekannt, was sie nicht ist, sondern ein Zuckermolekül. Hyaluronan bildetdie Gelenkschmiere, kann seine Konsistenz von einem zähen Gel zu einem dünnflüssigen Gleitmittel verändern, speichert hervorragend Wasser und findet sich im Übermaß z.Bsp in den Bandscheiben.

Faszientypen

  1. Lockeres, fasriges Bindegewebe – enthält viel Grundsubstanz, wie ein weitmaschiges Netz geknüpft, füllt Zwischenräume rund um die Organe aus, polstert die Haut in den unteren Schichten aus, ist reich an Abwehr-  und Lymphzellen und hat den vergleichsweise größten Anteil in dieser Form am gesamten Bindegewebe.
  2. Elastisches Bindegewebe – in/um Organe mit starker Dehnung wie. zBsp. bei Blase, Lunge, Aorta, Gallenblase und Unterhaut – viel Elastin.
  3. Parallelfaseriges, straffes Bindegewebe  – umgibt Muskeln in der Zugrichtung, Sehnen, Bänder –  viel Kollagen.
  4. Unregelmäßiges Bindegewebe – wenig Grundsubstanz, viele dicke Kollagenbündel, wenig Elastin, ist in unterschiedlichen Zugrichtungen gebildet (in der Lederhaut ) um in jeder Richtung Zug auszuhalten.
  5. Retikuläres Bindegewebe – eine Art, die sehr dünne Fasern bilden kann, typisch bei Milz, Thymusdrüse, Lympfhknoten.
  6. Spezielles Bindegewebe – Fettgewebe, Knorpel, Nabelschnur, hat wenig Kollagen, wenig Grundsubstanz (also Wasser) jedoch wichtige Funktionen: speichert Energie, isoliert gegen Kälte, sondert Hormone und Botenstoffe ab, also Stoffwechsel aktiv, polstert Organe und Gelenke, also Knie, Ferse, Niere und formt typische Körperstellen wie Oberschenkel, Po oder die weibliche Brust.

Grundfunktionen/ Aufgaben der Faszien oder myofaszialen Systems

1) Formen

umhüllen Muskeln, Organe, Gefäße und Nerven, polstern aus, schützen (breite Rückenfaszie) geben dem Körper Struktur und Tonus.

2) Bewegen

Bei Gefahr im Verzug erhöht sich durch die Adrenalinausschüttung die (VOR-)Spannung des gesamten faszialen Systems und damit auch die Grundspannung der Muskulatur, bereit zur Bewegung. Über die Faszien wird der Einsatz der Muskulatur in der Bewegung koordiniert, da diese über die Faszien ja miteinander verbunden ist. Es wird Kraft übertragen und auch gespeichert (im Kollagen/Stahlfeder) für einen Wurf z.Bsp. Hyaluranon bildet eine Gleitschicht zwischen Faszie z.Bsp dem der Muskeln, sodass es zu keiner Reibung kommt und alles gut geschmiert gleitet. Durch Bewegungsmangel oder Fehlbelastungen können auch Faszien wie ein Muskel verdicken und ihre Geschmeidig/ Gleitfähigkeit verlieren.

3) Versorgen

Stoffwechsel, Flüssigkeitstransport durch die Matrix. Nimmt die Flüssigkeit durch Nichtbewegung ab, wird der Transport beeinträchtigt, die Faszie beginnt zu verhärten und auszutrocknen. Faszien haben auch kleine Fühler, die ständig die Fließgeschwindigkeit und Menge der Matrixflüssigkeit messen und Abweichungen sofort an das ZNS melden. Der Körper meldet Flüssigkeitsmangel, das Durstgefühl wird ausgelöst und das sollte auch erfüllt werden!

4) Kommunizieren/Information

Reize und Informationen empfangen und weiterleiten. Faszien haben bis zu 6x mehr Rezeptoren als der Muskel, sind also ein höchst sensibles Gewebe. Chemorezeptoren zeigen Entzündungen an, Druckrezeptoren lokale Wasseransammlungen (Hämatome), ferner haben sie freie Nervenenden zur Schmerzwahrnehmung. Muskelschmerz wird vor allem durch die sie umgebende Faszie und deren Nervenenden registriert und weitergegeben.

Faszien melden Informationen über Bewegung, Lage, Spannung, Druck und Schmerz an das Gehirn und das vegetative NS. Sie sind unser größtes Sinnesorgan für die Körperwahrnehmung. Propriozeption

ist die Fähigkeit des Körpers, seine Position, Bewegung und den Kraftaufwand der Muskeln und Gelenke im Raum wahrzunehmen, ohne hinsehen zu müssen.

Wo befinden sich nun unsere Faszien?

Es werden 8 große Faszienzugbahnen unterschieden.

  1. Große Rückenzugbahn Beginnt bei der dicken Plantarfaszie an der Fußsohle führt über Fersenpolster, Achillessehne und Waden weiter mittig über den Rücken und Nacken bis zur Schädeldecke. Sie stützt den Rücken und ist verantwortlich für die aufrechte Haltung.
  2. Funktionelle Rückenzugbahn Beginnt über den Knien führt über die Oberschenkel, Gesäß und Rumpf links und rechts seitlich den Rücken hinauf. Sie vernetzt die Bewegungen mit den Armen und Beinen, den Oberkörper mit dem Unterkörper und stabilisiert den Rücken.
  3. Armbeuger-Brust-Bauch-Zugbahn Beginnt nach dem Handgelenk an den Unterarmen, führt über Oberam zum Brustbein und hinunter über den Bauch bis zum Schambein. Bedeutung fürs Klettern und Hangeln.
  4. Diagonale Rumpf-Zugbahn („Spirallinie“) Beginnt am hinteren Schädel oberhalb der Halswirbelsäule, teilt sich links und rechts über den Rücken nach vor zum Nabel, kreuzt sich dort und windet sich über die vorderen Beckenknochen wieder nach hinten Richtung Wirbelsäule. Für eine dynamische Rotation zwischen Becken und Brustkorb, für Armausholung zum Schuss beim Handball oder Schuss eines Fußballers, bei dem der Rumpf meistens eine ausgeprägte Drehung hat.
  5. Schulter-Ellbogenzugbahn Von der Außenseite des Unter- und Oberamrs bis zum Deltamuskel, der das Schultergelenk umfasst. Dort geht sie in die Faszie des Kapuzenmuskels über, der diese Bahn einen Großteil des oberen Rückens bis zur Hinterhauptkante vernetzt.
  6. Adduktoren-Beckenboden-Zugbahn Von der Knöchelinnenseite der Beine nach oben und in den vorderen Teil des Beckenbodens. Stabilisiert die Kniegelenke und sorgt für eine gute Beckenstabilität.
  7. Abdominales Netz Eine fasziale Gurtbinde, die von der Bauchmitte bis zur großen Rückenfaszie reicht. Sie besteht aus mehreren Schichten, mit denen sie den geraden, schrägen und queren Bauchmuskel jeweils umhüllt und vernetzt. Wie ein Korsett strafft und verbindet sie Bauch, Brustkorb und Rücken. Wichtige Rolle für die Rückenstabilität.
  8. Die seitlichen Zugbahnen Umhüllen jeweils die Aussenseiten von Hüften und Beinen, am Fuß ziehen sie sich von aussen um die Fußknöchel herum bis zur Fußsohle, wo sie mit der Plantarfaszie verbunden sind. Spielt bei zahlreichen Becken/ Beinbewegung und vor allem bei Einbeinbelastung eine große Rolle.

Nachlese zu unseren Ismakogie – Tagen im Juni 2026 in Wien Thema: „Ismakogie???“

Zu allererst sei gesagt, dass es sehr harmonische Tage waren – ausgefüllt mit Ismakogie, einer interessanten Führung und vielen Gesprächen. Trotz Hitze haben alle einen kühlen Kopf behalten und konnten sich gut konzentrieren und mitarbeiten.

Das Thema hat schon im Vorfeld einige Fragen aufgeworfen. Was ist damit gemeint? Wie und was soll da erarbeitet werden? ….

…. und dann das Erstaunliche oder vielleicht – einfach das für Ismakogie ganz Normale –

alle drei Vortragenden hatten die selben Grundideen und die selbe Vorstellung was an Ismakogie so einmalig, so großartig, so unvergleichlich und doch so einfach ist.

  • Beobachten
  • Wahrnehmen
  • Wollen
  • Denken
  • Ökonomie
  • Ordnung
  • Tun

Die Herangehensweise war dann natürlich verschieden und bot viele Möglichkeiten um diese Grundregeln beim Üben einzusetzen.

Unsere niederländisch Kollegin Henny hat uns zu den Ursprüngen der Ismakogie zurückgeführt und Anne Seidels Übungen mit uns (wieder) erarbeitet. Dabei legte sie besonderes Augenmerk auf die Füße, deren Stellung und die Auswirkungen im ganzen Körper, wenn kleinste Abweichungen gewollt oder ungewollt passieren. Gewürzt mit einigen Anekdoten gestaltete sie den Unterricht humorvoll und mit viel Schwung.

Danke dafür!!!

Susanne, unsere Kollegin aus Deutschland, legte ihren Schwerpunkt auf Übungen die die Durchlässigkeit schulten, auf Ordnungsübung und den Ganzkörperdurchzug.

Ob im Sitzen, Liegen, Stehen, wir haben alles ausprobiert.

Susanne hat uns auch den Unterschied von Pilates und Ismakogie nahe gebracht.

Wir konnten feststellen, dass sowohl beim Übungsaufbau, der Haltung und vorallem der Atmung andere Gesetze gelten, wie in Ismakogie und dass es uns gar nicht so leicht fiel, es umzusetzen.

Danke Susanne!!!

Den Abschluss machte ich – Helga aus Wien. Auch meine Ausführungen beruhten auf den Zusammenhängen, die Ismakogie so besonders machen.

Anhand einer Grafik, die die wichigsten Bausteine für Ismakogie darstellte, erarbeiteten wir Übungen und stellten Überlegungen an, wie die Auswirkungen auf unseren Körper sind.

Wie wirken alte Muster, wie kann ich neue (Bewegungs)Muster programmieren?

Es stellte sich auch die Frage, wie weit wir selbst unsere Gedanken, unser Tun beeinflussen können und was wir unter „Körperbeherrschung“ verstehen.

Die eigenen Grenzen wahrnehmen und sie sowohl bei den Übungen als auch im Alltag beachten. Daran arbeiten, dass sie nicht immer kleiner werden und mit vernüftigem, nicht überforderndem Tun, wenn möglich, ein kleines bisschen erweitern.

Die „innerkörperlichen Übungen“ bildeten den Abschluss und zeigten uns, wie sehr uns die Vorstellungskraft helfe kann Übungen ganz klein oder auch nur gedanklich zu tun – die Übungen zeigen ihre Wirkung.

Ismakogie biete die Möglichkeit unseren Körper besser im Griff zu haben,  rechtzeitig präventiv zu arbeiten, schneller wieder fit zu werden, die Freude an der Bewegung nicht zu verlieren und achtsam zu sein – auch oder vor allem auf sich selbst.

DANKE

an alle die dabei waren und die Tage zu dem gemacht haben, was sie waren: lehrreich, aufschlussreich, humorvoll und geprägt von einem Miteinander auf Augenhöhe.

Ismakogie-Fortbildung am 29. & 30. November 2025 in Salzburg

Erstes Advent-Wochenende und unsere Ismakogie-Fortbildung – welch perfekte Kombination! Wieder konnten wir zwei schöne gemeinsame Tage im Johannes-Schlössl auf dem Mönchsberg verbringen und dabei viel Neues erfahren.

Nach individueller Anreise am Freitag und Bezug der schönen, behaglichen Zimmer

widmeten wir uns am Samstag ganz unserer Atmung, lernten mehrere Atemtechniken sowie die Middendorf-Methode kennen, übten mit Bällen, bewegten uns sitzend, stehend und auf dem Boden und hatten viel Freude mit der Atemblume.

Nach all dieser Anstrengung durften wir den Abend frei gestalten. Wir verließen dafür den Mönchsberg – den Pensionisten-Gletscher, wie Pater Schwarzfischer zu sagen pflegt – um uns ins bunte Treiben der vorweihnachtlichen Mozartstadt zu stürzen. Natürlich konnten wir uns dem funkelnden Zauber dieses Ambientes nicht entziehen.

Nach dem Besuch des riesigen Weihnachtsmarktes und des Weihnachtsmuseums im Café Glockenspiel blieb das große X-mas-Shopping für Familie und Freunde nicht aus. Aber es musste nicht für alle der große Weihnachtsmarkt sein – die kleineren Märkte auf dem Mirabellplatz sowie im Hof des Sternbräu fanden ebenfalls großen Anklang und auch hier konnten wir dem adventlichen Glanz nicht widerstehen. Die wohl verdiente Stärkung erfolgte dann im Sternbräu und in den Cafés Fürst und Tomaselli.

Einige Damen zog es in die romantische Atmosphäre von Hellbrunn, wo der Weihnachtsmarkt mit exklusivem Kunsthandwerk punktet. Besonders beeindruckt zeigten sie sich von einem Künstler, der ausschließlich mit Kokosnuss-Schalen arbeitet und daraus verschiedenste Artikel herstellt. Das feierliche Highlight bildete das traditionelle Turmblasen auf dem Dom.

Nach all diesen Vergnügungen mussten wir am Sonntag umso aktiver sein, da Frau Wagner uns mit dem korrekten und gesunden Gehen vertraut machte. Sie brachte uns die Wechselwirkungen von Gehen, Kreislauf und Lymphsystem nahe. Mit gezielten Bodenübungen kräftigten wir unsere Muskulatur und zum krönenden Ausklang wagten wir sogar ein Tänzchen zu fröhlicher Musik ehe wir uns von unseren Kolleginnen und Kollegen verabschiedeten.

Mittagszeit, Pausen und Abendstunden boten wieder ausreichend Zeit für Gedankenaustausch und persönliche Gespräche.

 

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