Aktuelles

Vortrag beim Verein „Gesellschaft zur Förderung der Anne Seidel-Ismakogie
MMst.in Simone Muck (www.muck.info)

„Gesundheit der Füße – Fußpflege ist viel mehr als ein Wohlfühlfaktor“

Wie kann Fußpflege die Lebensqualität verbessern?

Jeder Schritt mit Schmerzen oder auch nur Unbehagen mindert die Lebensqualität erheblich
und hat Auswirkungen auf die Haltung und die damit verbundenen Muskel(ver)spannungen.
Mit der Zeit kann sich auch ein unsicheres Gangbild, Instabilität und im schlechtesten Fall der
Verlust der Mobilität einstellen.

Der Vortrag befasst sich mit den Problemen, die entstehen können. Praktische Übungen
tragen zum besseren Verständnis bei und bei angeregten Gesprächen werden
Lösungsansätze, die Fußpflege bieten kann, besprochen.

Ein Hühnerauge oder ein eingewachsener Nagel können, wie im Märchen „Die Prinzessin auf
der Erbse“ den „Schlaf rauben“. Füße können Fehlbelastungen über lange Zeit hinweg
kompensieren. Scheinbar plötzlich treten Schmerzen auf, deren Ursache sich jahrelang
entwickelte.

Unfälle oder Operationen führen oft zu Kompensationsschäden am „gesunden“ Fuß.
Genetische Vorbelastungen, ungeeignetes Schuhwerk, Fußfehlstellungen, mechanische
Traumata und selbst ein kleines Steinchen im Schuh können zu Druckstellen,
eingewachsenen Nägeln und anderen Problemstellen am Fuß führen. Fußpflege –
durchgeführt von einer Fachkraft – ist daher weitaus mehr als nur Wellness, sie dient der
Gesundheitsvorsorge.

Eine fachkundige Fußpflege bzw. eine podologische Behandlung beginnt mit einer Anamnese
und Fußanalyse. Wesentliche Punkte sind dabei Vorerkrankungen, wie Diabetes mellitus,
Allergien, Medikamente, Hormone, Verletzungen und Operationen, die den
Bewegungsapparat beeinflussen.

Besonders wichtig ist die Fußbelastung im Alltag: Steht, geht oder sitzt man überwiegend?
Freizeitbeschäftigungen, wie Wandern, Klettern, Fußballspielen oder Tanzen können
ebenfalls zu Auswirkungen auf die Fußgesundheit führen. Bei der Fußanalyse werden u.a.
Gangart, Fuß- und Zehenfehlstellungen, sowie Problemstellen an Haut und Nägeln
dokumentiert.

Die Hauptaufgaben der Fußpflege und Podologie sind einerseits die Entfernung und
Behandlung solcher Problemstellen und andererseits die Beratung bzgl. Heimpflege und
komplementärer Disziplinen, wie Dermatologie, Einlagentechnik, Wundmanagement,
Physiotherapie und Orthopädie.

Wenn es keine Kontraindikationen gibt, wird ein Fußbad durchgeführt. Warme Fußbäder
fördern die Durchblutung und die Zirkulation der Lymphe, kalte Fußbäder lindern
Kopfschmerzen. Ein Salbeibad hilft gegen Schweißfüße und mindert Fußgeruch.

Ein häufiges Problem sind Juckreiz und Risse durch trockene Füße. Hier helfen regelmäßiges
Eincremen und milde Duschgels. Vermeiden sollte man heißes Waschen, sowie häufiges
Tragen von Nylonstrümpfen, da das Schwitzen der Füße zu Feuchtigkeitsverlust führt. Es
empfiehlt sich die ärztliche Abklärung, da trockene Haut auch durch Krankheiten bedingt
sein kann.

Nach der Fußpflege kann ein professionelles Peeling, eine Fußmassage mit Pflegeöl und eine
Packung mit Wirkstoffen, wie Rose, Aloe Vera, Mandelöl, Urea oder Hyaluron Abhilfe
schaffen.

Durch Fehlbelastungen und genetische Ursachen können übermäßige Verhornungen und
Druckstellen auftreten. Werden diese nicht entfernt bzw. behandelt, können sich
Hühneraugen und Schrunden bilden.

Hühneraugen entstehen durch nicht nachlassenden Druck auf eine bestimmte Stelle, die zu
einer Komprimierung der Haut bis zur Konsistenz eines Steines führen kann. Im Zuge der
Fußpflege werden diese entfernt und durch Anfertigen oder Anpassen von Orthesen und
Druckschutz können sie künftig vermieden werden.

Hühneraugen werden oft mit Warzen verwechselt. Da es sich hierbei aber um eine
Viruserkrankung handelt, ist deren dauerhafte Beseitigung Aufgabe der Dermatologie. Oft
bilden sich aber Verhornungen auf den Warzen, welche eine optimale Wirkung von
Tinkturen und Cremen verhindern. Die vorsichtige Entfernung dieser Verhornungen, sowie
die Beratung fallen in den Aufgabenbereich der Fußpflege.

Bei Dornwarzen empfiehlt sich die Stärkung des Immunsystems, gründliches Abtrocknen der
Füße zur Vermeidung feuchter Haut, Socken und Strümpfe mit mindestens 60 Grad waschen,
Badeschuhe in öffentlichen Einrichtungen und regelmäßiges Eincremen mit einem Produkt,
das die gesunde Haut vor Viren schützt. Das Aufkratzen einer Warze, sowie der Kontakt mit
dem infizierten Blut kann zu weiteren Warzen führen. Daher sollten diese auch nicht mit
einem Bimsstein, einer Hornhautfeile oder ähnlichen Hilfsmitteln behandelt werden.

Auch Fuß- und Nagelpilz erfordert eine Kooperation von Podologie und Dermatologie.
Konsequente Behandlung durch Medikamente bzw. Tinkturen, luftdurchlässige bequeme
Schuhe, Desinfektionssprays, täglich frische Socken aus Baumwolle, mind. 60 Grad Wäsche,
Badeschuhe an öffentlichen Orten und der Verzicht von Nagellack sind unerlässlich.

Fußwechselbäder und Fußgymnastik fördern die Durchblutung und – ACHTUNG – Pilze lieben
Zucker.

Durch falsches Schuhwerk, enge Strümpfe, Fuß- und Zehenfehlstellungen können sich auch
die Nägel verdicken. Das Abfräsen der Nagelplatte durch eine Fußpflegefachkraft bringt
Entlastung.

All diese Faktoren, genetische und hormonelle Ursachen oder das falsche Schneiden können
zu eingewachsenen Nägeln und Nagelbettentzündungen führen. Im Zuge der Fußpflege
werden diese fachgerecht gekürzt, die eingewachsenen Ecken entfernt und der Nagelfalz mit
regenerierenden und desinfizierenden Tinkturen und Salben tamponiert. Neben der
Beratung über das richtige Kürzen der Nägel, geeignetes Schuhwerk, regelmäßiges Wechseln
der Socken und Vermeidung feuchter Füße, ist das Anfertigen und Anpassen von
Nagelspangen und Nagelprothetik zur Begradigung der Nägel ein wichtiger Teil der
modernen Podologie.

Unerlässlich für ein funktionierendes Gesundheitssystem ist auch die diabetische Fußpflege.
Diabetes mellitus führt u.a. zu verminderter Wundheilung und Empfindungsstörungen in den
Füßen. Im Zuge der Fußpflege werden diese von einer geschulten Fachkraft auf
Veränderungen hinsichtlich diabetischen Fußsyndroms begutachtet und optimal versorgt.
Neben Tests zur Druck- und Temperaturempfindung, erfolgt eine ausführliche Beratung für
die Selbstbehandlung zu Hause.

Der tägliche Blick auf die Fußsohlen und Zehenzwischenräume wird mit einem Spiegel
durchgeführt. Fußbäder dürfen maximal 37 Grad haben. Die Füße sollten regelmäßig
eingecremt werden, wobei Vaseline, Melkfett und salicylhaltige Produkte zu meiden sind.

Es empfiehlt sich Schuhe nachmittags zu kaufen und einzulaufen und anschließend die Füße
zu inspizieren (Druckstellen,…). Weiße Strümpfe erleichtern das Erkennen von Wunden.
Socken und Schuhe sollten möglichst ohne Nähte sein, das Schuhwerk sollte stabilen Halt
bieten, über ein gutes Profil und einen flachen Absatz verfügen, nicht zu weich oder zu eng
sein.

Zur Eigenbehandlung sollten keine scharfen Werkzeuge verwendet und Verletzungen sofort
von einer medizinischen Fachkraft oder einem Fußspezialisten begutachtet werden. Die
Fußpflegefachkraft kann diese beurteilen und gegebenenfalls an eine Ärztin oder
Wundmanagerin verweisen. Auch die Beratung hinsichtlich Druckschutz, diverser
Schuheinlagen, Nagelprothetik, Nagelspangentechnik, sowie das Integrieren von
Fußgymnastikübungen in den Alltag gehören zum Aufgabengebiet einer Fußpflegefachkraft.
Mittels Schuhgrößenfinder kann eruiert werden, ob die Schuhe eventuell zu klein sind.
Richtiges Schuhwerk darf sich außerdem nicht verwinden lassen, muss von der Ferse bis zum
Vorfußende stabil sein, aus atmungsaktivem, robustem Material bestehen und vorne über
einen Finger breit Abstand zu den Zehen verfügen.

Die moderne Fußpflege und Podologie besteht aus der Durchführung von Akutbehandlungen
bei Schmerzen und Problemen und Beratungsleistungen zur Vorbeugung – Hilfe zur
Selbsthilfe. Jede Fußpflege sollte als Lehreinheit verstanden werden, um seine Füße optimal
pflegen zu können.

Regelmäßige Ismakogie-Übungen für Zehen, Fußmuskeln und die damit verbundenen
Fußgewölbe sollten zum täglichen Ritual gehören.

Denn Füße brauchen Wertschätzung und Pflege um gesund zu bleiben und gesunde Füße
tragen maßgebend dazu bei, dass wir uns sicher fühlen beim Gehen, dass wir uns wohl fühlen
und somit die Lebensqualität erhalten bleibt oder verbessert wird.

Ismakogie-Fortbildung am 29. & 30. November 2025 in Salzburg

Erstes Advent-Wochenende und unsere Ismakogie-Fortbildung – welch perfekte Kombination! Wieder konnten wir zwei schöne gemeinsame Tage im Johannes-Schlössl auf dem Mönchsberg verbringen und dabei viel Neues erfahren.

Nach individueller Anreise am Freitag und Bezug der schönen, behaglichen Zimmer

widmeten wir uns am Samstag ganz unserer Atmung, lernten mehrere Atemtechniken sowie die Middendorf-Methode kennen, übten mit Bällen, bewegten uns sitzend, stehend und auf dem Boden und hatten viel Freude mit der Atemblume.

Nach all dieser Anstrengung durften wir den Abend frei gestalten. Wir verließen dafür den Mönchsberg – den Pensionisten-Gletscher, wie Pater Schwarzfischer zu sagen pflegt – um uns ins bunte Treiben der vorweihnachtlichen Mozartstadt zu stürzen. Natürlich konnten wir uns dem funkelnden Zauber dieses Ambientes nicht entziehen.

Nach dem Besuch des riesigen Weihnachtsmarktes und des Weihnachtsmuseums im Café Glockenspiel blieb das große X-mas-Shopping für Familie und Freunde nicht aus. Aber es musste nicht für alle der große Weihnachtsmarkt sein – die kleineren Märkte auf dem Mirabellplatz sowie im Hof des Sternbräu fanden ebenfalls großen Anklang und auch hier konnten wir dem adventlichen Glanz nicht widerstehen. Die wohl verdiente Stärkung erfolgte dann im Sternbräu und in den Cafés Fürst und Tomaselli.

Einige Damen zog es in die romantische Atmosphäre von Hellbrunn, wo der Weihnachtsmarkt mit exklusivem Kunsthandwerk punktet. Besonders beeindruckt zeigten sie sich von einem Künstler, der ausschließlich mit Kokosnuss-Schalen arbeitet und daraus verschiedenste Artikel herstellt. Das feierliche Highlight bildete das traditionelle Turmblasen auf dem Dom.

Nach all diesen Vergnügungen mussten wir am Sonntag umso aktiver sein, da Frau Wagner uns mit dem korrekten und gesunden Gehen vertraut machte. Sie brachte uns die Wechselwirkungen von Gehen, Kreislauf und Lymphsystem nahe. Mit gezielten Bodenübungen kräftigten wir unsere Muskulatur und zum krönenden Ausklang wagten wir sogar ein Tänzchen zu fröhlicher Musik ehe wir uns von unseren Kolleginnen und Kollegen verabschiedeten.

Mittagszeit, Pausen und Abendstunden boten wieder ausreichend Zeit für Gedankenaustausch und persönliche Gespräche.


Artikel aus der Zeitschrift „Welt der Frauen“

„Welt der Frauen“-Leserin Ulrike Mittermair (64) erzählt. (Text: Julia Langeneder)

Ich wuchs als jüngstes von fünf Kindern in einer kleinen Landwirtschaft in Timelkam
in Oberösterreich auf. Nach Abschluss der Fachschule fur wirtschaftliche Frauenberufe arbeitete ich im Kindergarten und Sekretariat der Don Bosco Schulen. Mit meinem Mann bin ich seit 40 Jahren verheiratet, wir haben drei Kinder und ein Enkelkind. 19 Jahre lang war ich zu Hause bei unseren Kindern, ich bin dankbar für diese Zeit, in der wir auch das „Sacherl“ übernahmen und ich meine Eltern bis zu deren Tod pflegte.

Ich interessiere mich für andere Länder und habe mir die weite Welt nach Hause ge­holt. Wir haben einen Studenten aus Ruanda beherbergt, und fünfmal waren Tschernobyl­kinder bei uns. Vor 22 Jahren stieg ich durch Zufall auf die „Ismakogie“ (ismakogie­ anneseidel.at). Diese sanfte Haltungs- und Bewegungslehre, die von der Österreicherin Anne Seidel gegründet wurde, alle Körperfunktionen positiv beeinflusst und auch das Selbstvertrauen stärkt, fasziniert mich, weil sie für die Gesundheit so viel bringt. Ich habe die Ausbildung dazu abgeschlossen und halte Kurse in Bildungseinrichtungen.

„Welt der Frauen“ Iese ich:
… seit 40 Jahren. Ich habe das Abo zu meiner Hochzeit geschenkt bekommen und sämtliche Hefte gesammelt.

Wichtig ist mir:
… die Natur, meine Familie, mein Glaube.

Was ich nicht mag:
… den Begriff
„Anti-Aging“. Ich bin für „Better Aging“. Altwerden gehört zum Leben. Ich mag die Verwandlung.

Mein Leitgedanke:
Im Gegenüber immer das Positive sehen.

den Originaltext können Sie unter diesem Link nachlesen


Unsere niederländische Kollegin, Frau Henny Heuff, zeigt Ismakogieübungen in niederländischer Sprache auf YouTube.

Für alle, die es gerne anschauen wollen – die Links:

Youtube Link 1
Youtube Link 2
Youtube Link 3

Erschienene Bücher:

„Bewegen als Lebensphilosophie“
Henny Heuff (auch in Deutsch erschienen)
Kaufen bei Lehrer*innenweiterbildung
Kosten: EUR 24,00
„In 10 Schritten mühelos fit und vital“
Angelika van der Schilden (auch in Deutsch erschienen)
Kaufen und bestellen unter amazon.de
Kosten EUR 17,99
„Stel je voor met Ismakogie“
Jeanne Albers (nur in Niederländisch)
EUR 35,00 plus Versandkosten
Bestellen unter: www.jeannealbers.nl oder info@jeannealbers.nl

Artikel aus der Zeitung „Ganzheitsmedizin“ von Frau Dr. Gerda Kippes, FÄ für Orthopädie

Ismakogie

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Das sperrige und etwas altmodisch anmutende Kunstwort ist ein Akronym und steht für: Ideale — Schwingungsrhythmik — der Muskeln — im Alltag — nach körpereigenen — Ordnungsgesetzen.

2.    Neuraltherapie wird als mit jeder anderen Methode kompatibel beschrieben. Nur selten sind wir mit NT als Monotherapie nachhaltig erfolgreich. Bewegungstherapie wird fast immer Bestandteil eines Behandlungskonzeptes sein.

3. Die Entscheidung, zu welchem Zeitpunkt welche Form der Bewegungstherapie/Physiotherapie angemessen ist, liegt, als „Regisseure“ der gesamten Therapieplanung oft bei uns: Wir müssen ein Basiswissen über Wege zur Selbstwahr- nehmung haben und individuell (unter Rücksichtnahme auf finan- zielle Ressourcen des Patienten!) beraten.

4. Erreichen wir therapeutisch kei- ne vollständige Symptombefreiung/ Heilung, ist es unsere Aufgabe den Patienten beim Wiedererlangen positiver Leiberfahrung zu un- terstützen. Zu häufig wird er mit seinem versehrten Körper alleine gelassen. Aus diesem Grund haben wir Kolleglnnen gebeten, Ihre persönliche Lieblingsmethode vorzustellen.

Dr. Gerda Kippes, FÄ für Orthopädie und über viele Jahre Kassierin der ÖNR, bringt uns das Wesen der ISMAKOGIE näher.

Begründet wurde die lsmakogie Mitte des vorigen Jahrhunderts von der Wienerin Anne Seidel. Die gelernte Kosmetikerin studierte an den Universitäten Wien und Innsbruck die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Sie erkannte, dass ursprüngliche und natürliche Bewegungsabläufe im Lauf der Entwicklung verloren gegangen sein mussten — und setzte alles daran, diese Harmonie der Bewegung, das Zusammenspiel von Bewegung und Atmung, eine entspannte und aufrechte Körper- haltung wieder freizulegen. Und das ohne Anstrengung. Anne Seidel berücksichtigte die Einheit von Körper und Geist und erkannte den Wert der Übungen für die psychische Ausgeglichenheit.
Mit 97 Jahren starb Anne Seidel 1997 in Wien.

Alltag als Training, Harmonie und Bewusstheit der Bewegung
Es ist also eine Haltung und Bewegungslehre, die uns bewusstmachen soll wie man gelenkschonend, also ökonomisch geht, steht und sitzt und Harmonie in den Alltag bringt. Jede unserer Alltagshandlungen kann so zum Übungsanlass werden.

Mit sanften Übungen wird nicht nur die oberflächliche Muskulatur gekräftigt, sondern auch die kleinsten, tiefen Muskelpartien angesprochen sowie der Faszientonus verändert.
Die Stabilität des ganzen Körpers wird erhöht, der Beckenboden gekräftigt und die Koordination verbessert. Balanceübungen sind ein integrierter Bestandteil des Konzeptes.

lsmakogie macht den Übenden die Zusammenhänge innerhalb des Körpers bewußt: Die Aktivierung von Muskelketten wird bewusst wahrgenommen (z.B. kommt es beim Zehenstand zu Muskelanspannung bis in den Nackenbereich).

Durch lsmakogie kommt es zu einer Verbesserung der Haltung, zu einer Entlastung der Muskelansätze zu muskulärer Entspannung und Harmonisierung der Atmung. Diese Effekte können sicher zu einer zusätzlichen Unterstützung unserer Therapien führen.

Ein weiteres Plus: Erlernen kann man diese Methode an den Volkshochschulen, die seit Jahrzehnten hauptsächlich für die Verbreitung der Methode verantwortlich sind.

„lmmer wieder hören wir von Kursteilnehmern, dass sich Muskelverspannungen lösen und Probleme an der Wirbelsäule oder an Knie- oder Hüftgelenken bessern“
Die lsmakogie sei zwar keine Heilbehandlung, aber als Unterstützung einer solchen immer wieder höchst erfolgreich. Ursula Imber: „Besser wäre es natürlich, wenn die Menschen zur lsmakogie kämen, bevor es irgendwo weh tut.

Wer sich über das Kursangebot informieren will, kann das im Internet unter www.lsmakogie-anneseidel.at tun. Literatur ist leider spärlich vorhanden und zur Zeit vergriffen, reiche Auswahl gibt es noch auf dem second hand Büchermarkt. Gute Anleitungen zum sofort Mit- üben bietet you tube.

lsmakogie findet auch außerhalb der Grenzen Österreichs ihre Anhänger: Es gibt Angebote in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und sogar in den USA. Nun wurde die sanfte Bewegungslehre auch von der EU gewürdigt: Sie hat ein zweijähriges Förderprojekt bewilligt, in dessen Rahmen der internationale Aus- tausch von lsmakogie-Lehrinhalten verbessert werden soll.

Eine einfache, für die lsmakogie typische Übung:
Sie setzt bei den Füßen an: Sie stehen in offener V-Stellung. Das Körpergewicht soll in einer leicht schwingenden Bewegung so verlagert werden, dass sich ein liegender „8er“ ergibt. Beginnend vom rechten Fersenpunkt über die rechte Außenseite des Fußes und den Punkt beim kleinen Zeh zum Punkt bei der großen Zehe. Weiter geht es mit dem linken Fersenpunkt und dem Außenrand des linken Fußes zur linken kleinen Zehe und schließlich zum Punkt bei der linken großen Zehe. Mit dem rechten Fersenpunkt beginnt die Bewegung von vorn. Wer die Übung richtig macht, spürt Auswirkungen auf den ganzen Körper — bis hin zu den Gesichtsmuskeln.

Zum Nachlesen des Artikels Ganzheitsmedizin