Impulse

Mit beiden Beinen im Leben stehen, gehen, …

Alles ist mit Allem verbunden – im Kreislauf des Lebens

Heute möchte ich Sie mitnehmen auf eine Reise, die an der Großzehe beginnt. Kaum jemand scheint ihr Beachtung zu schenken, doch lesen Sie selbst: Die Großzehe – als Dirigent Die Großzehe ist der kräftigste Zeh. Ihre Beweglichkeit ist essentiell für die Abrollbewegung des Fußes.

70% aller Information erhält das Gehirn über unsere Fußsohlen.

Werden beide Großzehen rhythmisch gehoben und gesenkt, ohne die Körpermitte zu fixieren, entsteht ein leichtes Vor– und Rückschwingen. Hört die Bewegung der großen Zehe auf, so kehrt der Körper in seinen von der Natur gegebenen Schwingungszustand des labilen Gleichgewichtes zurück. Bleibt die große Zehe in Streckung, d.h. angehoben, verharrt auch der ganze Körper in diesem Zustand, d.h. fixiert. Daher muss auf den muskulären Einsatz der großen Zehe besonders geachtet werden. Sie ist auch an der Abwicklung des Schrittes beim Gehen wesentlich, d.h. richtungsführend, beteiligt.

Der Körper kommt in eine leichte Schwingung: das wirkt balancierend und harmonisierend.

Visualisieren: Sich bewegen lassen wie ein Halm im Wind – A. S.

                      Wenn die Großzehe will, steht der ganze Körper still!!!

Die Fußgewölbe

Bei einem gesunden Fuß haben die Kontaktflächen Bodenkontakt, während die Fußgewölbe eine Brücke bilden. Das macht die Füße zu einer federnden Konstruktion, die dem Gehen zu Gute kommt. Ohne diese Federung käme es bei jedem Schritt über die Wirbelsäule zu Erschütterungen des Kopfes. Während die Fußgewölbe aufspannen, werden auch der Beckenboden, das Zwerchfell und der Mundboden aktiviert. Auch in Ihrem Gesicht kann man es sehen: die Wangen steigen, am Hals wird Ihr Platysma geglättet. Auch in Ihrem Gesicht kann man es sehen: die Wangen steigen, am Hals wird Ihr Platysma geglättet.

Versuchen Sie es:

Nehmen Sie die ISMAKOGIE Grundhaltung ein: Ziehen Sie die beide Großzehen hoch – beide Vorfüße bleiben am Boden, das große Fußgewölbe hebt sich. Mit- und Hin- denken bei den Übungen bedeutet auch Gehirntraining!

Übungen im Sitzen und Stehen

  • Fersenschluss, Vorfüße weisen leicht nach außen.
  • Große Zehe heben und senken – re/li. – Beide
  • Im Rhythmus ausgeführt, erfolgt durch den Spannungswechsel eine Ganzkörperschwingung
  • Die beiden Zehen leicht heben und senken, dabei gedanklich zueinander führen (zusätzliche Aktivierung der Adduktoren)
  • Die großen Zehen heben – Streckspannung
  • Die großen Zehen senken- Grundspannung
  • Einleitung der Schwingung

Bei kalten Füssen hat es sich bewährt, die Venenpumpe zu betätigen. Wie früher bei den Nähmaschinen:

  • mit beiden Füssen

Zehengrundgelenke sind auf dem Boden – Ferse hebt sich – dann zu den Fersen abrollen und den Vorfuß in Richtung Schienbein ziehen.

  • Abwechselnd

1 Fuß hat mit der Ferse Bodenkontakt, der Vorfuß ist gehoben der 2. Fuß steht auf den vorderen Fußpunkten, die Ferse ist gehoben – wechseln.

Idealerweise begleiten Ihre Hände die Fußbewegungen und somit haben Sie auch ein ideales Gehirntraining.
Die Knie bleiben mittig.
Die Sprunggelenke werden gut durchbewegt und durchblutet.
Unser Tagesablauf beinhaltet meistens Beugebewegungen, selten Streckmuskelaktionen.
ISMAKOGIE strebt einen rhythmischen Wechsel zwischen Beuge- und Streckbewegungen an.
Die Streckbewegungen müssen also vermehrt willentlich eingesetzt werden, sie ziehen die Muskel knochenwärts, haben so eine Tiefenwirkung und formen gleichzeitig schlank.
Durch das langsame wieder Lösen der Streckspannung entsteht der Pumpmechanismus, der sich günstig auf die Gefäße und den Lymphfluss auswirkt. Das Gefäßtraining mit seiner Tiefenwirkung sollte regelmäßig durchgeführt werden.

Ebenso besteht der Pumpmechanismus in den Bandscheiben der Wirbelsäule. Muskuläre Bauch- und Rückenspannung stabilisieren gemeinsam die tiefe Stützmuskulatur des Rückens.

Mit leicht geöffneten Lippen atmen Sie in Ihrem eigenen Rhythmus und erleben eine Vitalisierung in Ihrem ganzen Körper und mit einem Lächeln bezaubern Sie ihre Umgebung.

Unser nächster Impuls handelt vom Steigbügel – auch das gibt es in unserem Körper und ich meine nicht den im Ohr.

Vielleicht konnten wir Sie neugierig machen, fröhlichen Herbst wünscht Ihnen Ihr ISMAKOGIE Team


Bewegt durch den Sommer

Die Füße wurden im Laufe der Evolution so geformt, dass der Mensch von diesen sicher und aufrecht durch das ganze Leben getragen werden kann.

Die Füße sind das Fundament des Körpers und deshalb auch für die Körperhaltung verantwortlich.

Wenn die Stellung der Füße nicht stimmt, wirkt sich das auf den ganzen Körper aus.

Die Auflageflächen gesunder Füße befinden sich unter dem Großzehenballen, unter dem Kleinzehenballen und unter der Ferse, ein bisschen außerhalb der Fersenmitte. Auch die Außenseite und Zehen haben Kontakt mit dem Boden.

Beobachten Sie sich selbst:
….halte ich noch Bodenkontakt beim Homeworken – so lange Zeit am PC sitzend?
….wenn ich stehe – haben dann alle Fußpunkte Bodenkontakt?
….ist das Körpergewicht gut und gleichmäßig auf beide Füße verteilt?
….kann ich gelöst vor und zurück
….von Seite zu Seite
….kreisend und in 8er Schleifen über meine Fußpunkte schwingen?

Gehen –

soll ein natürlicher Bewegungsablauf sein.
Das Bein erhält den Bewegungsimpuls aus dem Hüftgelenk und wird mit Hilfe der Oberschenkelmuskulatur und der Hüftbeugemuskulatur (m. Iliopsoas) gehoben und nach vorne gezogen.
Beim physiologisch richtigen Gehen bestimmt die Oberschenkellänge die Schrittlänge.
Der Lastwechsel über die Bandscheiben ist durch die Änderung der Beckenstellung beim Stand- und Schwungbeinwechsel gegeben.
Dadurch ist die Wirbelsäule in den Bewegungsablauf intensiv mit einbezogen.
Gesäß-, Bauch-, Becken- und Beckenbodenmuskulatur sind für die Sicherung des Beckens verantwortlich und halten es in Balance.
Der Fuß rollt ab.

Gehen –

….rollen Sie sanft von der Ferse über den Vorfuß  zum Kleinzehenballen und dann zum Großzehenballen. Als Letzte hat ihre Großzehe Bodenkontakt – sie gibt Ihnen die Richtung vor und setzt den Impuls für den nächsten Schritt.
Die Großzehe als Dirigent in unserem Körper – mehr davon im nächsten Impuls.

….schreiten Sie nun wie ein Ibis
….stolz wie eine Königin
….huschen wie ein Mäuschen
….Sie dürfen auch Schritte rückwärts wagen

Bewusstes Gehen und hindenken – das ist Gehirntraining.

Gehen aus der Körpermitte –
auf einer gedachten Linie – wie Blätter am Ast.

Das Gehen mit allen Sinnen erleben –
schult die Wahrnehmung und fördert die Konzentration

fühlen

hören

sehen

riechen

Mit einem Lächeln spazieren Sie über Wiesen und durch Wälder und genießen bewusst den wohltuenden Spannungswechsel ihrer Muskulatur in Ihrem Körper.

Durch Integration
der funktionellen Ismakogieübungen in die Alltagsbewegungen werden diese zum persönlichen Fitnesstraining.

Das Übungsgerät ist der eigene Körper.


Beschwingt in das Frühjahr

Ein kleiner Impuls

Nehmen Sie die ideale ismakogische Körperhaltung ein.

Und schon kann es losgehen:
Schwingen Sie über Fersen – Außenränder – Klein- und Großzehengrundgelenke – kreuzen Sie in der Mitte zum anderen Fuß und genießen Sie diese wunderbare Acht
– es belebt und fühlt sich gut an –
danach die Richtung wechseln. 

Mitdenken steigert die Konzentration  – Atmen – Lächeln.

Lächeln ist wichtig für den Grundtonus der Muskulatur.

Atmen Sie über die lange Nase aus. Spüren Sie  die Dynamik in Ihrem ganzen Körper – Beckenboden – Gesäß – Wirbelsäule. Nehmen Sie auch Ihre Arme mit. Je nach Geschwindigkeit dieser 8samen Übung spüren Sie die Muskelketten im ganzen Körper.